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Lebenslauf

Den Lebenslauf müssen Sie in tabellarischer Form verfassen, Ziele festlegen und erreichen. wenn es nicht anders gefordert ist. Denn manchmal wird in der Stellenazeige auch darauf verwiesen, einen handschriftlichen und ausformulierten Lebenslauf zu verfassen, der Ihre bisherigen Lebenslaufstationen in einem Aufsatz zusammenfasst. Bei einem handschriftlichen Lebenslauf sollten Sie sehr vorsichtig sein und gegebenenfalls einen Graphologen zu Rate ziehen. Denn bei einigen Unternehmen wird die Handschrift als Ausdruck des Charakters analysiert. Dass das Anschreiben dann sauber geschrieben sein muss, versteht sich von selbst. Aber nur in Einklang mit anderen Punkten, wie Sprache, Mimik, Ausstrahlung, etc. macht eine Analyse der Handschrift Sinn. Deswegen ist sie auch vielmehr ein Faktor, der erst beim Vorstellungsgespräch in die Bewertung vollständig mit einfließen wird.

Die Hauptpunkte in einem Lebenslauf können in vier Gruppen unterteilt werden:

  • Persönliche Daten
  • Bildungsweg
  • Beruflicher Werdegang
  • Sonstige praktische Kenntnisse

Persönliche Daten

Zu den persönlichen Daten gehören natürlich in erster Linie Ihr Name, Ihr Vorname, Ihr Geburtsdatum, Ihre Anschrift, Ihr Familienstand und Ihre Staatsangehörigkeit. Sie können auch noch weitere Faktoren in diesen Bereich mit einfließen lassen. Meistens sind diese aber irrelevant, wie z. B. die Religion, da solche Daten schon sehr weit in die Privatsphäre hineinreichen.

Bildungsweg

Im zweiten Punkt schreiben Sie alles auf, was Sie bisher gemacht haben, um Ihren derzeitigen Kenntnisstand zu erreichen. Das fängt bei Ihrer Einschulung an und endet mit Ihrer letzten Weiterbildungsmaßnahme. Sie müssen also auf Ihre schulische Laufbahn eingehen mit Ihrem erworbenen Abschlusszeugnis. Des Weiteren ist dann die Angabe Ihrer Ausbildung oder Ihres Studiums mit dem entsprechenden Abschlusszeugnis wichtig. Je älter und je berufserfahrener Sie sind, desto mehr können Sie die ersten Stationen Ihres Bildungsweges zusammenfassen oder gar weglassen. Für einen 50-jährigen Ingenieur ist es so beispielwsweise unerheblich, wann er welchen Schultyp besucht hat, währenddessen diese Angaben für einen Abiturienten noch wichtig sind.

Daneben ergeben sich weitere Fakten, die Sie unbedingt nennen sollten, da diese vor allem Ihre Bereitschaft und Initiative zeigen, sich neues Wissen anzueignen. Zu diesen Fakten gehören in erster Linie absolvierte Praktika und Weiterbildungen zu relevanten berufsspezifischen Themen. Bei Praktika sollten Sie darauf Wert legen, dass Sie ein aussagekräftiges Zeugnis beilegen, welches alle Ihre durchgeführten aufzählt und Aussagen über Ihr Arbeitsverhalten enthält. Weiterbildungen sollten Sie nur bei seriösen Instituten und Gesellschaften absolvieren, damit diese dann auch vom zukünftigen Arbeitgeber anerkannt werden.

Beruflicher Werdegang

Hier müssen Sie den gesamten Zeitraum seit Ihrer Ausbildung dokumentieren. Dies ist besonders bei Arbeitslosigkeit schwer. Lügen Sie in diesem Fall aber nicht, denn meistens gibt es eine gute Begründung, warum Sie arbeitslos geworden sind. Und wenn Sie sich in diesem Zeitraum bemüht und sich sogar weitergebildet haben, dann kann ein Personalverantwortliche eigentlich nichts dagegen einwenden, besonders in Anbetracht der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt. Zu jeder Arbeitsstelle geben Sie Ihre absolvierten Tätigkeitsschwerpunkte und die ausgeübte Position mit an.

Sonstige praktische Kenntnisse

Im letzten Punkt zählen Sie dann noch einmal bestimmte Fähigkeiten und Tätigkeiten auf, die Sie zusätzlich erworben und durchgeführt haben. Dazu gehören zum Beispiel Sprachkenntnisse, Computerkenntnisse, soziales und gesellschaftliches Engagement. Bedenken Sie dabei, dass dieser Punkt Ihr Profil abrundet und Ihnen die entscheidenden Pluspunkte sichern kann. Tragen Sie aber nicht zu dick auf; Ihre Angaben müssen durch Zeugnisse und Belege überprüfbar sein.

Zusammenfassung

Im Folgenden finden Sie stichpunktartig die wichtigsten Punkte, die Sie bei der Gestaltung eines Lebenslaufes beachten müssen:

  • Den Lebenslauf müssen Sie eigenhändig unterschreiben.
  • Der Lebenslauf sollte nicht zu umfangreich sein, sondern maximal zwei Seiten umfassen.
  • Lassen Sie unwichtige Angaben weg. Es interessieren nicht so sehr persönliche Angaben, sondern Fakten, die untermauern, dass Sie zur ausgeschriebenen Stelle passen.
  • Verwenden Sie keinen Standard-Lebenslauf, sondern einen Lebenslauf, der auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten ist.
  • Wichtig ist, dass Sie auf die ausgeübten Tätigkeiten mit den jeweiligen Aufgaben genau eingehen und diese stichpunktartig festhalten.
  • Verfassen Sie Ihren Lebenslauf übersichtlich und strukturiert.
  • Die Verwendung eines Bewerbungsfotos ist natürlich obligatorisch und sollte Sie von Ihrer sympathischen Seite zeigen. Verwenden Sie kein drei Jahre altes Bewerbungsfoto, ein Foto aus dem Automaten oder vom letzten Urlaub. Gehen Sie zu einem Fotografen und investieren Sie ein wenig Geld in Ihre Zukunft.
  • Achten Sie darauf, dass keine zeitlichen Lücken in Ihrem Lebenslauf bestehen. Das sieht der Bearbeiter sofort und spricht Sie darauf spätestens im Vorstellungsgespräch an.
  • In Ihrem Lebenslauf muss eine Entwicklung zu erkennen sein, die deutlich macht, dass Sie in Ihrem bisherigen Leben nicht alles dem Zufall überlassen haben.

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