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  • Oft wird in einem Anschreiben nur folgender Satz geschrieben: "Ich habe mich über das Berufsfeld der ... ausführlich informiert, was mich in meinem Berufswunsch noch bestärkt hat." Das reicht aber nicht. Sie müssen vielmehr darauf eingehen, wo und wie Sie sich informiert haben und was genau Sie bestärkt hat. So kann es beispielsweise sein, dass Sie einen Beruf im Pflegebereich anstreben und sich deshalb ausführlich darüber im BIZ oder bei Verwandten, die den gleichen Beruf ausüben, informiert haben. Sie könnten dann weiter schreiben, dass Sie über die persönliche Betreuung, die notwendig ist, überrascht waren und dies genau derjenige Bereich ist, der Sie besonders interessiert. Dieses Interesse können Sie dann durch absolvierte Praktika oder persönliches Engagement in einem Verein noch untermauern.
  • Wenn Sie im Anschreiben darauf verweisen, dass Sie eine Ausbildung, ein Studium oder eine Weiterbildung erfolgreich bestanden haben, dann nennen Sie auch gleichzeitig die Note. Wenn Sie keine gute Note erhalten haben (also alles was ab 4 beginnt), dann sollten Sie nicht im Aschreiben darauf verweisen, sondern vielmehr Ihre praktischen Stärken hervorheben.
  • Bitte verzichten Sie im Anschreiben auf komplizierte Passiv- und Konjunktivkonstruktionen. Dies macht Ihr Anschreiben unleserlich und es wirkt sehr negativ, so als wenn Sie überhaupt kein Selbstbewusstsein hätten. Aber Sie können etwas und Ihre Stärken sollten Sie auch positiv im Anschreiben darstellen. Vor allem der Abschlusssatz wirkt durch die häufig verwendeten Konjunktivformen sehr hölzern: "Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen." Besser ist es daher, wenn Sie wenigstens schreiben: "Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freue ich mich." Noch besser ist es allerdings, wenn Sie den Abschlusssatz als Aufforderung gestalten. Dann können Sie zum Beispiel folgendes schreiben: "In einem persönlichen Gespräch können Sie sich einen unmittelbaren Eindruck von meinen Stärken verschaffen. Über eine Einladung von Ihnen zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich daher ganz besonders."
  • Verzichten Sie auch darauf, im Anschreiben "voraussichtlich" zu schreiben, wenn Sie auf Ihren baldigen Schul- oder Ausbildungsabschluss hinweisen: "Derzeit besuche ich die 13. Klasse des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Düsseldorf und werde dieses voraussichtlich im Juni 2005 mit dem Abitur verlassen." Das Wort "voraussichtlich" vermittelt nämlich den Eindruck, dass Sie noch nicht so ganz genau wissen, ob Sie den Abschluss wirklich erreichen.
  • Es ist auch sehr sinnvoll, Anschreiben zu individualisieren und auf die entsprechenden Unternehmen zuzuschneiden. Sonst würden sich die einzelnen Anschreiben, die Sie verschicken, nicht viel von anderen Anschreiben zu anderen Unternehmen oder den Anschreiben anderer Bewerber unterscheiden. Sie sollten unbedingt immer schreiben, warum Sie sich gerade bei diesem Unternehmen (und bei keinem anderen) bewerben wollen; vielleicht wegen der ausgezeichneten Marktchancen, der offenen Hierarchie, Bekannten, die dort arbeiten und davon positiv berichtet haben etc. Sie müssen deutlich machen und zeigen, dass Sie im Anschreiben nicht einfach den Namen des Unternehmens ausgetauscht haben, sondern sich wirklich für das Unternehmen interessieren. Dies ist zwar etwas mühsamer, dafür aber auch häufiger von Erfolg gekrönt.
  • Außerdem müssen Sie genau erläutern, welchen Nutzen das Unternehmen von Ihnen hat. So technisch und unmenschlich sich das anhört, ist dies doch ein wichtiges Element in einem Anschreiben. Es macht nämlich deutlich, dass Sie sich mit Ihren Stärken und Schwächen auseinandergesetzt haben und sich bewusst sind, was Sie im Unternehmen leisten wollen. Dies ist dann ein Anzeichen von Motivation. Wenn Sie sich gleich von Anfang an mit dem Unternehmen und den dazugehörigen Aufgaben identifizieren können, dann wird Ihre Motivation viel höher sein, was dem Unternehmen und letztendlich auch Ihnen zu Gute kommt. Sie müssen sich also fragen, was Sie können, was andere nicht können und wie Sie dem Unternehmen damit weiterhelfen. Wenn Sie beispielsweise einige Fremdsprachen beherrschen und sich bei einem exportorientierten Unternehmen bewerben wollen, dann können Sie folgendes schreiben: "Durch meine ausgezeichneten Fremdsprachenkenntnisse kann ich problemlos die geschäftliche Korrespondenz mit Ihren ausländischen Beteiligungen führen oder mit Geschäftspartnern aus dem osteuropäischen Raum sicher verhandeln."
  • Der Verweis auf Computerkenntnisse ist heute fast nur noch obligatorisch, denn Computerkenntnisse werden in vielen Jobs vorausgesetzt. Sie können sich aber von anderen Bewerbern abheben, indem Sie auf Computerkenntnisse verweisen, die nicht jeder hat oder für die Sie ein Weiterbildungszertifikat besitzen. Dann sieht der Arbeitgeber gleich, dass Sie beruflich nicht stehen bleiben, sondern sich auch weiterentwickeln wollen. Dieses Engagement wird von Arbeitgebern gerne gesehen und kann Ihnen bei einer Bewerbung die entscheidenden Pluspunkte bringen. Deshalb sollten Sie sich noch während einer festen Anstellung nach Möglichkeiten umschauen, wie Sie Ihren Marktwert steigern können.

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