Arbeitszeugnis schreiben
Kontrollieren Sie Ihr Zeugnis - egal ob es sich dabei um ein Arbeitszeugnis, Zwischenzeugnis oder Praktikantenzeugnis handelt - auf Sachverhalte, die dort nichts zu suchen haben. Bei folgenden Sachverhalten sollten Sie auf eine Änderung des Zeugnisses bestehen:
- Parteizugehörigkeit
- Familienverhältnisse
- Verdienst
- Außerdienstliches Engagement und Verhalten
- Behinderung
- Vorstrafen
- Tätigkeit im Betriebsrat
- Teilnahme an Streiks
- Abmahnungen
- Nebentätigkeiten
- Geheimzeichen
- Alkoholabhängigkeit als Krankheit
- Krankheitstage
- Verdacht auf strafbare Handlungen
- Kündigungsgrund, wenn für den Arbeitnehmer nachteilig
Checkliste für ein qualifiziertes Arbeitszeugnis:
- Ist der Gesamteindruck des Arbeitszeugnisses ansprechend?
- Ist das Arbeitszeugnis auf normalem Geschäftspapier erstellt?
- Wird für das Arbeitszeugnis unliniertes, weißes DIN-A4-Papier verwendet?
- Ist das Arbeitszeugnis beschmutzt oder weist es Beschädigungen auf?
- Wird die Gliederung für ein qualifiziertes Arbeitszeugnis insgesamt eingehalten?
- Trägt das Arbeitszeugnis eine passende Überschrift?
- Sind Ihr Vorname, Name, Geburtsort und Geburtsdatum korrekt geschrieben?
- Folgt das Arbeitszeugnis einer einheitlichen und korrekten Rechtschreibung?
- Sind der Beginn und das Ende des Arbeitsverhältnisses korrekt angegeben?
- Erfolgt eine genaue und vollständige Beschreibung der Aufgaben, die Sie während Ihrer Anstellung durchgeführt haben?
- Sind alle Kompetenzen inhaltlich richtig wiedergegeben?
- Sind zusätzliche Fähigkeiten und Kenntnisse, die Sie sich vielleicht erst während des Arbeitsverhältnisses angeeignet haben, aufgeführt?
- Werden Ihre Leistungen im Arbeitszeugnis ausreichend und richtig beurteilt?
- Werden Angaben zu Ihrer Führungskompetenz gemacht und entsprechen diese den Tatsachen?
- Werden die Gründe für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses genannt?
- Bedankt sich der Arbeitgeber für die Zusammenarbeit und äußert er sein Bedauern?
- Wünscht Ihnen der Arbeitgeber alles Gute für die weitere berufliche Zukunft?
- Werden der Ort und das Datum der Zeugnisausstellung genannt?
- Ist das Datum korrekt? Stimmt es mit dem Datum der Beendigung des Arbeitsverhältnisses überein?
- Ist das Arbeitszeugnis mindestens von Ihrem unmittelbaren Vorgesetzten unterschrieben, der Ihnen weisungsbefugt war?
- Werden im Arbeitszeugnis alle Fakten genannt, die Ihnen wichtig sind?
- Werden im Arbeitszeugnis Unterstreichungen, Einfügungen, handschriftliche Bemerkungen gemacht oder Geheimzeichen verwendet?
- Sind die Angaben alle unmissverständlich formuliert?
- Besitzt das Arbeitszeugnis einen angemessenen Umfang?
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